Patricia Magdalene Keil-Kattowitz

Seit 2011 Kunst- & Kulturschaffende. Mit Installationskunst und großflächiger Gestaltung im urbanen Raum, setzt sie sich für die Wahrnehmung von Geschichte und Baukultur ein.
In den letzten Jahren hat sie im Rahmen 
der Street Art Meile Einbeck verschiedene Murals mit geschichtlichen Hintergründen gestaltet.


Mein Kunstlehrer, Hans Pasternack, hatte großen Einfluss auf meinen Sinn für Künste. Mit seiner Kunstklasse besuchten wir u.a. die Edvard Munch Ausstellung 1996 ,die mich bis heute sehr geprägt und einen intensiven Blick für Kunst geöffnet hat. Meine Malerei habe ich mit Designelementen und Fotografie zu ergänzt. Bisher dem Acryl zugetan, probierte ich von nun an Tusche, Kohle und Strukturpasten aus.


Experimente mit Fotografien entluden sich in meiner ersten großen Ausstellung beim DenkmalKunst Festival 2011. Jährlich folgte die Teilnahme an Gemeinschaftsausstellungen des Mündener KunstNetz e.V., ich organisierte jahrelang Kreativangebote beim Kindertag in Hann. Münden und spannende eigene Ausstellungen.

Die Kultur und mein wunderbarer Mann Martin lockten mich nach Einbeck. Hier darf ich mich seit Jahren über die Initiative YoungART austoben, Häuser bemalen, Installationen hinterlassen, mit Kindern- und Jugendlichen bunte Dinge ausprobieren, im Team kreativ sein und ganz wunderbare Menschen kennenlernen, mit denen ich feststellen kann, dass es nichts Schöneres gibt, als voneinander zu lernen.

Ihre aktuelle Themen sind Objekte und Installationen, bei denen sie die polnische Tracht nicht als folkloristisches Objekt, sondern als räumlich erfahrbare Identitätsschicht übersetzt. Sie arbeitet momentan an der Verarbeitung der Erinnerungen ihrer Kindheit in Polen. Neben dem Mangel an Grundnahrungsmitteln, die man nur mit den "kartki żywnościowe" (Lebensmittelkarten) erhalten hat, prägten staatliche Repressionen und das Kriegsrecht die ersten Monate ihres Daseins. Sie interviewe ihre Eltern in tiefen Gesprächen, bevor die Demenz ihres Vaters all seine Gedanken verschlingt.