14.02. - 22.03.26

Dietlind Petzold
<< Lichtmomente >>
 


Einführung durch Michael Stude

  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button

Skulptur

Zeichnung

Aquarell 



Dietlind Petzold kombiniert in der Ausstellung „Lichtmomente“ Skulpturen, Zeichnungen und Aquarelle, welche sich in ihren Aussagen gegenseitig ergänzen.


Dietlind Petzold wuchs in Worpswede und Bremen auf. Nach ihrem Studium in Marburg und Hamburg widmete sie sich in den Siebzigern intensiv dem Modellieren von Porträts. Große Vorbilder waren für sie Gustav Seitz und Bernhard Heiliger. 1979 übersiedelte sie nach Suvereto/ Italien, wo sie sich intensiv der Marmorbildhauerei zuwendete. Nach über dreißig Jahren künstlerischer Arbeit dort erfolgte 2013 der Umzug zurück nach Deutschland, nach Heckenbeck, wo sie bis heute in ihrem individuell gestalteten Atelier-und Wohnhaus lebt und arbeitet.


Im vergangenen Jahr errichtete sie die Dietlind Petzold Stiftung „Mutiges Träumen“, die erste Stiftung einer Künstlerin in Niedersachsen, als weiteren Meilenstein in ihrem Lebenswerk.

Als Künstlerin ist sie regional, überregional und international für ihre ausdrucksstarken Marmorarbeiten und Großskulpturen bekannt. Viele ihrer Werke befinden sich in privaten und städtischen Sammlungen, sowie im öffentlichen Raum in zahlreichen Städten. Erinnert sei an die Edelstahlskulptur „Lichtes Träumen“ im Auepark zur LAGA 2023 in Bad Gandersheim.


Die Marmorskulpturen  der Künstlerin assoziieren Fenster, Wege zum Licht, durch Formenvielfalt der Öffnungen im Stein. Der Stein wird so durchlässig, gibt Licht und Schatten Raum. Die Einarbeitung von Metallteilen, die ihrer ursprünglichen Funktion enthoben sind, schafft wirksame Kontraste und verstärkt die Öffnungen im Stein.


In den Augen der Künstlerin hat jeder Stein seine eigene Wahrheit und Wesenheit, welcher Dietlind Petzold mit ihrer künstlerischen Intuition auf der Spur ist und deren innerem Drängen sie mit ihrer konzentrierten und sensiblen Bearbeitung zum Ausdruck verhilft. Mit handwerklicher Meisterschaft stellt sie bewusst fein und präzise bearbeitete Kanten rauen oder polierten Flächenanteilen gegenüber und lässt so die scheinbar kalte Materialität des Steins lebendig werden.

Die Beschäftigung mit dem Thema Licht und Fenster hatte für Dietlind Petzold ihren Ursprung in einer Einladung zu einer Ausstellung im EU-Parlament in Brüssel im Jahr 2001, mit dem erwartungsvollen Blick der Menschheit in die Zukunft. Auch heute faszinieren diese Arbeiten im Spannungsfeld von Aktualität und Vergänglichkeit, sind aber auch als humanitärer Auftrag an uns, als Öffnung zum Anderen zu verstehen.


In den Wolkenlandschaften und Nordlichtern geht es der Künstlerin einerseits um das situative Erfassen der sich schnell verändernden Formen, Farben und Lichtverhältnisse, andrerseits zeigt sie diese Naturphänomene als spezifische Ausdrucksgestalten. Entstanden sind sie auf der dänischen Insel Römö und auf einer Nordlandreise. Die Weite der Landschaft, die Tiefe des Himmels, die Schönheit und Vielgestaltigkeit von Natur und Kosmos, der wir Menschen in unserer Kleinheit gegenüberstehen, vermag sie treffsicher in Aquarelltechnik und Pastellfarben  umzusetzen.


Foto Puhlmann

14.02. - 22.03.2026

Samstag 11 - 13 Uhr
Sonntag 15 - 17 Uhr

Kunst mitten in der Stadt! Knochenhauerstraße 7, 37574 Einbeck

Mehr Informationen zu Dietlind Petzold