24.10.-15.11.2026
werkschau
2026
Gemeinschaftsausstellung der Mitglieder
Gruppe 2
Malerei
Fotografie
Zeichnung
Textilkunst
Neue Perspektiven, persönliche Geschichten: Die Werkschau 2026 geht in die zweite Runde
Was bewegt Künstlerinnen und Künstler heute? Welche Erinnerungen, Naturerlebnisse und gesellschaftlichen Fragen finden Eingang in ihre Werke? Der zweite Teil der Werkschau 2026 lädt dazu ein, 14 ganz unterschiedliche künstlerische Positionen zu entdecken. Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, 24. Oktober 2026, um 11 Uhr im Kunsthaus Einbeck.
Die Werkschau ist die jährliche Gemeinschaftsausstellung der Mitglieder des Kunsthauses Einbeck. Sie wird bewusst ohne ein vorgegebenes Thema ausgerichtet: Die Kunstschaffenden entscheiden selbst, mit welcher aktuellen Arbeit sie sich beteiligen möchten. Aufgrund der großen Zahl der Beiträge findet die Werkschau auch in diesem Jahr in zwei aufeinanderfolgenden Ausstellungen statt.
Über die Ausstellung
Natur und Landschaft prägen zahlreiche Arbeiten: Taziana Alba verbindet in „Drei Elemente“ Meer, Licht und Luft zu einer kraftvollen Naturerfahrung. Karin Dlugaiczik entwickelt in „Aus der Erinnerung“ eine innere Landschaft aus Farbe, Licht und Naturerlebnissen. Elke Heege widmet sich in „Küstenlinie“ der Vielfarbigkeit von Wasser und Himmel, während Anke Dilé Wissing für ihr Diptychon „Kraniche im Leinepolder“ das alte Holz eines antiken Kleiderschranks als Malgrund verwendet.
Jutta Klötzer richtet in ihrem Aquarell „Strandgut“ den Blick auf die Formen- und Farbenvielfalt von Muscheln. Gritta Meierkord entdeckt in der Makrofotografie „Physalis mal anders“ die filigranen Strukturen der Pflanze. Christel Pagels Fotografie „Die Klette“ erinnert an Kindheitserlebnisse, und Helmut Rumpeltin zeigt mit „Rehbock 1, S/W“ eine seiner Begegnungen an den Klosterwiesen auf Hiddensee.
Erinnerung und persönliche Veränderung stehen bei weiteren Arbeiten im Mittelpunkt. Kornelia Bender verbindet in „Verblassende Schönheiten“ Spuren, Farben und Strukturen zu einer Landschaft der Erinnerung. Alexandra Dörrier erinnert mit „Caramba“ an ihren Großvater und an kleine, charakteristische Begebenheiten aus ihrer Kindheit. Silke Sauritz versteht „Liberate Your Soul“ als Ausdruck eines persönlichen und künstlerischen Aufbruchs.
Auch gesellschaftliche und ethische Fragen werden aufgegriffen. Adolf Leschonski beschreibt in „Eiszeit“ eine zunehmend von Unsicherheit geprägte Welt. Almut Meyer beschäftigt sich in „Kein Entkommen“ mit digitaler Überwachung und dem möglichen Verlust persönlicher Freiheit. Paula Marie Oberlack richtet mit „Bluternte“ den Blick auf Pfeilschwanzkrebse, deren Blut für medizinische Tests verwendet wird.
Bei der Vernissage stellen die anwesenden Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten jeweils kurz selbst vor. Sie berichten von deren Entstehung, den verwendeten Materialien und den Gedanken, die sie zu ihren Werken geführt haben. So erhalten die Besucherinnen und Besucher einen unmittelbaren Zugang zu den unterschiedlichen künstlerischen Positionen und können anschließend mit den Kunstschaffenden ins Gespräch kommen.
Taziana Alba
Kornelia Bender
Karin Dlugaiczik
Alexandra Dörrier
Elke Heege
Jutta Klötzer
Adolf Leschonski
Gritta Meierkord
Almut Meyer
Paula Marie Oberlack
Christel Pagel
Helmut Rumpeltin
Silke Sauritz
Anke Dilé Wissing
Gruppe 2:
24.10. - 15.11.2026
Samstag 11 - 13 Uhr
Sonntag 15 - 17 Uhr
Kunst mitten in der Stadt!
Knochenhauerstraße 7, 37574 Einbeck


